Letztes Wochenende hat sich das Rotor-Rohloff-Madmission-Team erstmals in diesem Jahr zusammengefunden um gemeinsam die Saisoneröffnung im hessischen Kellerwald zu befahren.
Nachdem der April die Tage zuvor die Himmelsschleusen wieder geöffnet hatte siegte zum Wochenende hin dann doch die Sonne und bescherte allen einen super schönen Start im verschlafenen Örtchen Gilserberg nahe Kassel.
Das Team startete mit minimaler Besetzung in drei Kategorien auf der 80km Strecke um möglichst erfolgreich heim zu kehren. Auf dem Tandem war das DreamTeam Martini/Bastl unterwegs, die sich in der ersten Runde einen ordentlichen Kampf mit dem später zweitplazierten Tandem lieferten. Nachdem sie gefühlt 3h, in Wirklichkeit aber nur 1:45h für ersten 40 km benötigten, machten sie sich auf die zweite Runde, um wieder einmal zu spüren, wie schön es ist, wenn der Schmerz nachlässt. Als die nach 4:37h gemeinsam das Ziel erreichten, hatten sie sich den dritten Podestplatz wirklich verdient.
Ganz anders erging es den beiden Einzelstartern Albi und Christian. Die Motivation von Albi war es, eine längere Trainingsausfahrt bei schönem Wetter zu absolvieren, entgegengesetzt zu der Chrsitians, welcher den deutschen Meistertitel in der Kategorie Singlespeed erobern wollte. Beide starteten eher verhalten und ließen sich vom hohen Tempo, welches von Beginn an auf der anspruchslosen Strecke gefahren wurde nicht verleiten, zu zeitig die letzten Reserven zu verballern. Nach guten ersten Rundenzeiten wollten die Beine in der zweiten Runde nicht mehr so recht und so begann bei Christian eher der Kampf gegen den inneren Schweinehund als der um den Titel. Doch als sein sich stets in Sichtweite befindlicher Singlespeed-Rivale durch einen Fahrfehler einen Platten hatte, mobilisierte er seine letzten Reserven um ebenfalls krampfgeplagt das Ziel als zweiter der Kategorie in 3:30h zu erreichen. Der neue deutsche Singlespeed-Meister Alexander Rüther von den EinGangGiganten sicherte sich den Titel souverän mit 11min Vorsprung. Albi hingegen ließ die zweite Runde etwas ruhiger angehen und kam mit einer trotzdem sehr guten Zeit von 4:06h entspannt ins Ziel.
In zwei Wochen startet das Team dann in anderer Besetzung beim 100km Duathlon rund um Dresden und möchte den zweiten Platz aus dem Vorjahr verteidigen.
Der Madmission Blog ist eine Sammlung aus allen Rotor-Rohloff-Madmission-Team Aktivitäten. Rennberichte und Testberichte, können Sie hier ganz bequem lesen.
04.05.2010
20.10.2009
HASE UND IGEL 2009 REVIEW
Schönstes Herbstwetter, fast zu warmer Glühwein und gut 50 Hasen und Igel trafen sich, um Ihren Meister zu finden. Schönstes Herbstwetter, fast zu warmer Glühwein und gut 50 Hasen und Igel trafen sich, um im alljährigen Wettstreit Ihren Meister zu finden.
Nach fast 6 jähriger Vorbereitung und verbissenem Kampf fuhr am Ende Stefan "Igel" Lozowik gegen den ehemaligen Bahnradfahrer Carsten „Hase“ Maiwald um einen jeweiligen Helm von NUTCASE. Die bisherigen Favoriten wie Arne Thomae und Frieder Maier landeten auf den dritten und vierten Platz. Andere potente Sieganwärter, in Gestalt von Albrecht Hänel und Phillipp Hoffmann eliminierten Ihre Siegchancen am erhöhten Sprunghügel und werden bis zum kommenden Jahr an Ihrer Flugtechnik feilen ...
Erstmalig rasten auch Frau Igel und Frau Hase bei der härtesten Einerverfolgung in Dresden über den Acker. Radkurierin Katrin M. setzte sich gegen Birgit R. durch und nahm ebenfalls einen sehr schönen NUTCASE Frauen-Helm mit nach Hause.
26.09.2009
Rohloff-Sieg beim Schwarzwald-Bikemarathon
Am letzten Septemberwochenende fuhr das Rohloff Team nach Furtwangen in Baden-Württemberg. Um hier mit der ultimativen Nabenschaltung auf Tuchfühlung mit dem Schwarzwald zu gehen, reisten sieben Fahrern des Rohloff-Teams an. Mit dabei waren Eva+Bastel auf dem MadTandem, Ralf Kropp und Albrecht Hänel die sich der 60 km Strecke stellten, Martin Diederichs trat auf der 90er Strecke an und Michael Opper stand gemeinsam mit Philipp Hoffmann auf der großen Runde über 120 km am Start.
Am Abend vor dem Rennen haben wir gemeinsam mit Berni+Babse Rohloff die wichtigen Kalorien getankt, denn nicht nur die Höhenmeter und steilen Rampen die der Schwarzwald bietet machte uns Sorgen, auch die eisigen Temperaturen bei nur 6 Grad zum Start 7 Uhr auf ca. 1000m üNN machte ein ordentlich Abendmahl mit Dessert notwendig. Das Rennen mit Transpondermessung, unzähligen Verpflegungspunkten und der großen Bandbreite der Streckenwahl sind positive Zeichen für eine gelungene Veranstaltung, was die insgesamt 1400 Teilnehmer bestätigen. Die Strecke ist selektiv, aber eben nicht zu technisch um auch allen Teilnehmern über die jeweilige Distanz das gesunde Finishen zu ermöglichen.
Nun zu den Einzelheiten der Freuden und Leiden unserer Teamkollegen. Zunächst rollten Micha und Phil 6.30 Uhr zum Start, um gleich in der zweiten Startreihe mit loszubolzen. Zunächst war eine extra 30km Runde mit 800hm von insgesamt 3000hm zu bewältigen und nach fünf gefahrenen Kilometern spaltete sich das Feld am ersten Berg. Phil versuchte die Spitzengruppe zu halten und sorgte dann aber in der Verfolgergruppe mit Micha für Tempo. Wir fuhren bis ca. Km 50 zusammen, dann hatte Phil den ersten(!) Platten und zwei größere Gruppen zogen an ihm vorbei. In der Zeit war auch schon Albi, das MixedTandem und Ralf auf der „Halbdistanz“ aufgebrochen. Albi hatte eine schlechte Startposition und musste sich erst an die Spitzengruppe herankämpfen, was einige Körner gekostet hat, die dann bei der ersten Tempoverschärfung einfach gefehlt haben. Bastel+Eva wussten, dass ein anderes Tandem namens „Angriff“ hinter ihnen im Startblock stand und solange kein Tandem vorbeikommt sie auch auf Sieg fahren. Deswegen stimmten sie sich gut ab wie mit Ansagen „Runterschalten, jetzt!“ und „Ahh.. nicht so schnell!“, doch Bastl kannte als Steuermann keine Gnade und gab wo es ging Vollgas. Das war gut so, denn sie gewannen die Tandemwertung mit gerade mal 1 min Vorsprung. Ralf hatte heute gute Beine und schenkte niemandem etwas, ergatterte sich somit den zweiten Platz in der S1-Wertung. Während die anderen schon im Ziel waren, quälten sich Micha+Phil weiterhin auf der Langdistanz und nach Phil's ordentlichen Aufholjagd bis Platz 25 ...oh shit... Platten #2! Doch liebwürdigerweise war sofort Hilfe zur Stelle und borgte ihm eine Pumpe mit Schlauch und dem Ausruf „damit Du es noch ins Ziel schaffst“! Die Motivation war trotzdem dahin und Phil kam auf Platz 42 (AKM 12.) 25 min hinter Micha auf Platz 21 (AKS1 9.) mit 5:35h auf dem Marktplatzt in Furtwangen ins Ziel.
Mit Pastaparty, Siegerehrung und guter Stimmung haben wir mit Rohloff das schöne Wochendende ausklingen lassen und begaben uns anschließend alle auf den Heimweg.
Danke an Rohloff!
Am Abend vor dem Rennen haben wir gemeinsam mit Berni+Babse Rohloff die wichtigen Kalorien getankt, denn nicht nur die Höhenmeter und steilen Rampen die der Schwarzwald bietet machte uns Sorgen, auch die eisigen Temperaturen bei nur 6 Grad zum Start 7 Uhr auf ca. 1000m üNN machte ein ordentlich Abendmahl mit Dessert notwendig. Das Rennen mit Transpondermessung, unzähligen Verpflegungspunkten und der großen Bandbreite der Streckenwahl sind positive Zeichen für eine gelungene Veranstaltung, was die insgesamt 1400 Teilnehmer bestätigen. Die Strecke ist selektiv, aber eben nicht zu technisch um auch allen Teilnehmern über die jeweilige Distanz das gesunde Finishen zu ermöglichen.
Nun zu den Einzelheiten der Freuden und Leiden unserer Teamkollegen. Zunächst rollten Micha und Phil 6.30 Uhr zum Start, um gleich in der zweiten Startreihe mit loszubolzen. Zunächst war eine extra 30km Runde mit 800hm von insgesamt 3000hm zu bewältigen und nach fünf gefahrenen Kilometern spaltete sich das Feld am ersten Berg. Phil versuchte die Spitzengruppe zu halten und sorgte dann aber in der Verfolgergruppe mit Micha für Tempo. Wir fuhren bis ca. Km 50 zusammen, dann hatte Phil den ersten(!) Platten und zwei größere Gruppen zogen an ihm vorbei. In der Zeit war auch schon Albi, das MixedTandem und Ralf auf der „Halbdistanz“ aufgebrochen. Albi hatte eine schlechte Startposition und musste sich erst an die Spitzengruppe herankämpfen, was einige Körner gekostet hat, die dann bei der ersten Tempoverschärfung einfach gefehlt haben. Bastel+Eva wussten, dass ein anderes Tandem namens „Angriff“ hinter ihnen im Startblock stand und solange kein Tandem vorbeikommt sie auch auf Sieg fahren. Deswegen stimmten sie sich gut ab wie mit Ansagen „Runterschalten, jetzt!“ und „Ahh.. nicht so schnell!“, doch Bastl kannte als Steuermann keine Gnade und gab wo es ging Vollgas. Das war gut so, denn sie gewannen die Tandemwertung mit gerade mal 1 min Vorsprung. Ralf hatte heute gute Beine und schenkte niemandem etwas, ergatterte sich somit den zweiten Platz in der S1-Wertung. Während die anderen schon im Ziel waren, quälten sich Micha+Phil weiterhin auf der Langdistanz und nach Phil's ordentlichen Aufholjagd bis Platz 25 ...oh shit... Platten #2! Doch liebwürdigerweise war sofort Hilfe zur Stelle und borgte ihm eine Pumpe mit Schlauch und dem Ausruf „damit Du es noch ins Ziel schaffst“! Die Motivation war trotzdem dahin und Phil kam auf Platz 42 (AKM 12.) 25 min hinter Micha auf Platz 21 (AKS1 9.) mit 5:35h auf dem Marktplatzt in Furtwangen ins Ziel.
Mit Pastaparty, Siegerehrung und guter Stimmung haben wir mit Rohloff das schöne Wochendende ausklingen lassen und begaben uns anschließend alle auf den Heimweg.
Danke an Rohloff!
08.08.2009
Grand Raid Cristalp 2009
Zum 20 jährigen Jubiläum des härtesten MTB-Rennen Europas wollten wir Thomas' Jugendtraum gemeinsam durchleben. Als er Mitte der 90iger Jahre gemeinsam mit Matze die regionale MTB-Juniorszene im Erzgebirge aufmischte, setzen sich die spektakulären Bilder und Berichte aus den einschlägigen Bike-Zeitschriften im Kopf fest: „Blood, sweat & tears“ hieß der damalige Artikel über den Grand Raid Cristalp.
Wie so oft, war die sportliche Vorbereitung bei Thomas dem Berufsalltag zum Opfer gefallen und so war unser Motto: beißen und quälen, damit wir die Karenzzeit schaffen! Ich selber konnte von den „konservierten Radkilometern“ meiner 3-wöchigen Island-Radreise profitieren und war guten Mutes, dass wir das Rennen erfolgreich beenden würden. Matze ist durch seine doppelte Vaterrolle mittlerweile anderweitig eingespannt und kommt selten und dann „nur“ mit Oscar und Alwin im Kinderanhänger im Schlepptau auf das Rad. Aber dieses Zusatzgewicht seiner Zwillinge ist letztendlich kein schlechtes Trainingsmittel gewesen. Zu Ehren der Zwillinge starteten wir dann auch unter ihrem Namen: Matze als „Oscar Baier“ und Thomas und ich auf dem Tandem als „Alwin Baier“. Ja wer kann schon behaupten, dass er mit einem Jahr den Grand Raid Cristalp gefahren ist.Meine Erzählungen über meinem ersten Versuch, den Grand Raid 2006 bei Dauerregen und 10°C zu finishen, hatten bei Matze mentale Spuren hinterlassen. Er ging mit großem Radkurier-Rucksack an den Start, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Natürlich löste er damit eine Menge fragende und verdutzte Gesichter bei den anderen Teilnehmern und Zuschauern aus. Thomas und ich amüsierten uns köstlich darüber, waren aber über unseren „Sherpa“ Matze froh. Es war gut zu wissen, dass eine Rohloffkette, Kettennieter, Schläuche, Flickzeug, Regenbekleidung, Brötchen etc. immer in Reichweite waren. Das Bruttogewicht von ca. 10 kg schien Matze auch nicht zu stören – Naja, ein „Sherpa“ muss schließlich auch immer fitter als seine Klienten sein.
Gut gerüstet rollten wir 6.30 Uhr in Verbier durch den Startbogen in den ersten langen Anstieg hinein. Dabei sahen wir gleich vier weitere Tandemteams vor und hinter uns. Dass es so viele „Bekloppte“ gibt, die auch diese unmenschliche Strecke mit dem Tandem fahren ... und sogar noch Mixed-Tandems dabei – RESPEKT! Obwohl uns 120 km und 5400 Höhenmeter bevorstanden, gingen wir gleich zügig ins Rennen, um mit den Karenzzeiten nicht in Konflikt zu geraten. In der ersten Abfahrt mussten wir unsere flotte Fahrt drosseln, da sich die Bremsscheiben schon vor Hitze verbogen und die Bremskraft nachließ. Daraufhin gingen wir die nächsten Downhills etwas verhaltener an, bzw. ich als Hintermann musste den ein oder anderen Downhill zu Fuß bewältigen.
Anfang der 2. Rennhälfte kam es nochmal zu einem schönen Schlagabtausch mit 2 anderen Tandemteams. Am Berg vor uns sahen wir plötzlich das eine Mixteam wieder, und kamen ihnen langsam aber sicher näher. Matze fuhr gleich mal vor und checkte das Tandem und den Zustand der beiden Mitstreiter. Thomas befürchtete schon die bevorstehende Attacke und betonte noch mal, dass wir ja eigentlich „nur“ ankommen wollten. Naja, bei mir als Hintermann und Matze war der Kampfgeist bei 100% - so dass wir das Mixteam am Berg überholten, auf der folgenden Gerade im Windschatten von Matze weitere Meter gut machten, durch die nächste Verpflegungsstelle jagten und Matze uns Essen und Getränke von der Verpflegungsstelle nachbrachte. Leider hatte das Mixteam auch separate Betreuer und ihre Kraftreserven waren größer – auch wenn der gegnerische Pulsmesser im Dauerton lief... Diese kraftraubenden Attacken führten dazu, dass Thomas langsam aber sicher einen langen Tunnelblick aufsetzte und der Jugendtraum zum Alptraum wurde. Als wir letztendlich die letzte Karenzzeit passiert hatten, begann die berüchtigte Schiebepassage bis auf den Pas de Lona (2787m). Das schwere und sperrige Tandem 500 Höhenmeter über unwegsame Gebirgspfade zu ziehen, schieben und zu heben, war mehr als grenzwertig. Oh Mann, was wir auf den Veranstalter und den Rest der Welt geflucht haben! Irgendwann oben angelangt war die Freude riesig, aber nicht von langer Dauer: 15 km Downhill ins Ziel – klingt gut, war es aber nicht. Ruppige und unrhythmische Abfahrten, gepaart mit großen Steinen und Steinstufen, wo dass Tandem noch ein-, zweimal mit dem Kettenblatt aufsetzte. Dazu unzählige Bachdurchquerungen und alles in Sichtweite einer herrlichen Asphaltstrasse, die sich entspannt in den Zielort Grimentz schlängelte. Nach 10 Stunden 56 Minuten erreichten wir endlich das Ziel.
Da soll sich noch mal einer beschweren, die Rohloff Mad East 500 wäre zu hart – die reinste Radtouristikfahrt dagegen. Und wir wurden inspiriert: 2010 wird bei der Rohloff Mad East 500 der berüchtigte Ski-Hang inklusive Downhill in Altenberg in Schleifen mehrmals befahren! Und wir werden das Mückentürmchen etwas aufschütten, so dass ein Pass von etwa 2700 Meter Höhe entsteht. Beschwerden sind direkt an das OK vom Grand Raid Cristalp zu senden!
Unser Fazit: Eine krasse Grenzerfahrung, top organisierte Veranstaltung, bestes Bikewetter, geile Trails und bei Wiederholungstat wahrscheinlich wieder eher mit dem Solorad, dann kann man vielleicht auch noch die letzte Abfahrt genießen.
Danksagung:
Ist unserem „Sherpa“ Matze gewidmet, besonders weil er auf der Strecke so manche verbale Ohrfeige bzw. Faustschlag einstecken musste. Selber Schuld, wenn er mit so guter Laune den Berg hochfährt ;-)
01.05.2009
2.PLATZ BEIM 100 KM DUATHLON
sieht so aus: 5 Sportler(innen) mit 4 Fahrrädern und so mit abwechselnder Laufbereitschaft verrückte 100 km über Strassen, Wald- und Feldwege bestreiten. Einer fährt kurz vor, der Läufer sprintet seine drei bis fünf Minuten durch und übergibt an den Ebennoch-Radfahrer. Das sieht symbolisch wie ein „Belgischer Kreisel“ aus.
Lustige Teamnamen wurden sich überlegt, dabei waren: „Das Beste kommt zum Schluss“, „Dresdner Durchläuferinnen“, „Kein Bier vor 4“, „Flitzepiepen“ oder „PLAN:LOS“ u.v.m. Gestartet wurde mit dem langsamsten Team des Vorjahres jeweils im Abstand von einer Minute bis zum Favoritenteam mit der Startnummer 1. Wir starteten als ROTOR-Rohloff-Madmission-Team mit Startnummer 10, ein paar Tage gab es noch personelle Veränderungen! Deshalb großen Dank an Albi, Christian, Stefan, Tiemo und Phil für die einzigartige Vorstellung am 1. Mai! Parallel fand in ein „Lungenbrennen“ Teamorientierungsfahren statt, organisiert von der Ersten-Mai-Brigade in der Dresdner Heide.
Die ersten Kilometer über den Windberg durch das Lockwitz- und Müglitztal bis nach Pirna waren enorm bergig und kräftezehrend, danach ging es über den Borsberg über das Schönfelder Hochland durch die Dresdner Heide, Junge Heide und Radebeul wieder über die Elbe um die letzten Höhenmeter über Oberwartha und Pesterwitz wieder nach Dresden zu absolvieren. Wir waren nach gute der Hälfte schon alle recht müde, doch die Motivation war zunächst alle vor uns liegenden „langsameren“ Teams zu über holen. Das geschah kurz vor der Dresdner Heide und nun motivierten wir uns als erste durch das Ziel zu kommen. Das hieß unsere Konkurrenten „Flaming Sideburns“ hinter uns zu lassen, doch nachdem wir uns in der Jungen Heide trotz GPS verirrt haben, schloss die Bande auf uns auf und wir versuchten sie zumindest zu halten und mürbe zu machen. Wir wechselten öfter und auf einmal haben sich beide Teams zersprengt. Wir waren ohne Albi zu viert, die anderen nur zu zweit. Deren läuferische Leistung konnten wir nicht trüben. Dafür nochmals Respekt! Doch noch vor dem letzten und harten Anstieg, den Berg von Niederwartha nach Oberwartha fanden sich wieder alle zusammen. Auf den letzten 12 km mussten wir sie dann ziehen lassen. Trotz der Strapazen haben alle tapfer durchgehalten.
Die Siegerzeit lag bei exakt 6h, wir von ROTOR-Rohloff-Madmission können mit 6:12h sehr zufrieden sein, auch Gratulation an die Drittplatzierten Skiclub Niedersedlitz mit einer Zeit von 6:19h. Ein geiles Event und im Anschluss war auch noch mit leckeren Buffet, Bratwurst und jeder Menge Bier für eine angenehme Feier aller Teams gesorgt. Chapeau! Bravo!
Lustige Teamnamen wurden sich überlegt, dabei waren: „Das Beste kommt zum Schluss“, „Dresdner Durchläuferinnen“, „Kein Bier vor 4“, „Flitzepiepen“ oder „PLAN:LOS“ u.v.m. Gestartet wurde mit dem langsamsten Team des Vorjahres jeweils im Abstand von einer Minute bis zum Favoritenteam mit der Startnummer 1. Wir starteten als ROTOR-Rohloff-Madmission-Team mit Startnummer 10, ein paar Tage gab es noch personelle Veränderungen! Deshalb großen Dank an Albi, Christian, Stefan, Tiemo und Phil für die einzigartige Vorstellung am 1. Mai! Parallel fand in ein „Lungenbrennen“ Teamorientierungsfahren statt, organisiert von der Ersten-Mai-Brigade in der Dresdner Heide.
Die ersten Kilometer über den Windberg durch das Lockwitz- und Müglitztal bis nach Pirna waren enorm bergig und kräftezehrend, danach ging es über den Borsberg über das Schönfelder Hochland durch die Dresdner Heide, Junge Heide und Radebeul wieder über die Elbe um die letzten Höhenmeter über Oberwartha und Pesterwitz wieder nach Dresden zu absolvieren. Wir waren nach gute der Hälfte schon alle recht müde, doch die Motivation war zunächst alle vor uns liegenden „langsameren“ Teams zu über holen. Das geschah kurz vor der Dresdner Heide und nun motivierten wir uns als erste durch das Ziel zu kommen. Das hieß unsere Konkurrenten „Flaming Sideburns“ hinter uns zu lassen, doch nachdem wir uns in der Jungen Heide trotz GPS verirrt haben, schloss die Bande auf uns auf und wir versuchten sie zumindest zu halten und mürbe zu machen. Wir wechselten öfter und auf einmal haben sich beide Teams zersprengt. Wir waren ohne Albi zu viert, die anderen nur zu zweit. Deren läuferische Leistung konnten wir nicht trüben. Dafür nochmals Respekt! Doch noch vor dem letzten und harten Anstieg, den Berg von Niederwartha nach Oberwartha fanden sich wieder alle zusammen. Auf den letzten 12 km mussten wir sie dann ziehen lassen. Trotz der Strapazen haben alle tapfer durchgehalten.
Die Siegerzeit lag bei exakt 6h, wir von ROTOR-Rohloff-Madmission können mit 6:12h sehr zufrieden sein, auch Gratulation an die Drittplatzierten Skiclub Niedersedlitz mit einer Zeit von 6:19h. Ein geiles Event und im Anschluss war auch noch mit leckeren Buffet, Bratwurst und jeder Menge Bier für eine angenehme Feier aller Teams gesorgt. Chapeau! Bravo!
15.07.2008
11 TAGE SLOWMOTION - “EBM BEAT MAD EAST” SCHLAFLOS IM SALZKAMMERGUT
263 Stunden im Sattel sammelte das EBM BEAT MAD EAST TEAM für die Slowmotionwertung. Mit 31 Fahrern waren wir annähernd so viele Fahrer, wie im vergangenen Jahr, jedoch waren wir alle irgendwie schneller, so dass weniger Zeit auf unser Konto gebucht wurde. Schön für den Einzelnen aber schlecht für die Verteidigung des 2. Platzes aus 2007, denn wir landeten damit dieses Jahr nur auf Platz 4. Allen Respekt geht damit an die Teams, die 100 und mehr Fahrer mobilisiert haben.
Nicht nur die Slowmotion Wertung, auch die 209 Km Runde ist mittlerweile in ganz Europa eine Berühmtheit. Nicht umsonst gehört das Rennen in Bad Goisern zu einem der größten Marathons in Europa. Um pünktlich Samstagmorgen am Start zu stehen, begannen wir unsere Reise schon am Freitag in der Hoffnung noch ein paar Stunden schlafen zu können. Doch ein Bulgarischer Truckerfahrer, welcher unsereren rechten Spiegel abfuhr, verhinderte, dass wir pünktlich in Bad Goisern unserer Jugendherberge beziehen konnten. So erreichten wir erst gegen 1 Uhr Bad Goisern, sehr zum Nachteil der Spitzensportler welche sich über die 209 Km quälen wollten, denn für die sollte schon 5 Uhr der Startschuss ertönen.
Trotz der kurzen Nacht standen nun Tiemo, Steffen und Arne um 5 Uhr in ihrem Startblock. Ihr Ziel: Hauptsache durchhalten. Für die Anderen, die nur 110 Km fahren wollten, ertönte erst 9 Uhr das Startsignal. Albi konnte für die 50 km Mädchenrunde sogar richtig ausschlafen, da er erst um 11 Uhr auf die Strecke losgelassen wurde. Da saßen unsere 3 Athleten auf den 209 km schon 6 Stunden und etwa 100 km im Sattel und Tiemo hatte zu dem Zeitpunkt schon den achten Kaffee intus, um sich wach zu halten. Etwa so bei Kaffee Nummer 10 fuhren Thomas und Bastel als Sieger der Tandemwertung auf der 110 km Runde über die Ziellinie und auch Albi kam auf den 50 km etwas ins schwitzen.Ab Kaffee Nummer 12 ging es auf den 209 km ins Finale: Ein Anstieg mit 1000 hm stand bei Kilometer 160 auf dem Höhenprofil. An dem Punkt waren Arne und Steffen schon lange vor Tiemo, da der einen Platten hatte. Tiemo versuchte alles am Berg und zahlte die Rechnung dafür auf dem Gipfel. Einzig Kaffee Nummer 13 verhinderte schlimmeres. Am Ende der nächste Abfahrt stand die Entscheidung für Kaffee Nummer 14 und bis ins Ziel fahren oder aufgeben. Naja und der Kaffee war stark genug. Etwa zur gleichen Zeit hatten Steffen und Arne ein breites Grinsen im Gesicht, denn sie hatten Bad Goisern erreicht. Tiemos Härteprüfung stand aber noch aus, denn 209 km sind zuviel, um mit einer Starrgabel zu fahren. Das bekam er schmerzlich zu spüren, denn die Kräfte zum Schalten verließen den Arm, da in den Beinen mehr Kraft gebraucht wurde. Aber auch er erreichte nach 15 Stunden plus X hinter Arne und Steffen wortwörtlich das rettende Ufer, da die Strecke in letzten 2 Stunden vom Regen überflutet wurde.
Was bleibt ist nun die Erinnerung an eine super Strecke, tolle Organisation und das Finisher T-Shirt, was sich anfüllt wie ein Ritterschlag
21.06.2008
BILSTEIN BIKE MARATHON
Am längsten und hellsten Tag des Jahres fuhr ich mit einigen Kollegen der Rohloff AG zum Bilstein Marathon nach Großalmerode. Das von Kassel 30 km entferntes Örtchen bietet beste Möglichkeiten den Mountainbike Trieb zu befriedigen, denn die Nordhessischen Berge erinnern einen sehr an das heimische Erzgebirge. Wir wurden mit typisch Hessischen Regen beschert was auch der Grund für ein Duschbad im Starterpaket war. Die ca 400 Teilnehmer konnten zwischen drei Strecken wählen:die kleine 26km Runde, die mittlere 53 km Runde und der großen 106 km Strecke. Ich entschied mich für die mittlere wie auch 270 weitere Starter. Aufgrund des Verlustes meines Rennpferdes beim Bike Marathon in Willingen, musste ich mit einem attraktiven 14 Kilo Bock antreten, welchen ich zwei Tage zuvor aus dem Keller von Rohloff´s ausgegraben hatte. Zumindest hatte es eine Rolhoff Speedhub und eine total ausgeschlagene SID XC. Doch wie sagt man so schön: „Gewicht ist nichts alles“. Doch das war egal, es galt das Rennen zu bestreiten und ordentlich abzuschneiden. Die ersten Kilometer verliefen straff. Schon früh wurde das Tempo angezogen und so setzte sich eine ca. 10 Mann Gruppe ab, in welcher ich vertreten war. Das Gespann fuhr zügig und so entschied sich das Rennen am letzten Berg, an welchen das Tempo maximal angezogen wurde. Mit dem aller besten konnte ich leider nicht mithalten und so musste ich ihn als auch zwei andere fahren lassen. Mit einer Zeit von 2:26 h fuhr ich über die Ziellinie.
Am Ende bedeute das den fünften Platz in der Gesamtwertung und den ersten in der U23 Wertung. Ich wurde mit einer Strandmuschel und einen Plexi-Glas Pokal für meine Anstrengung belohnt. Doch im Nachhinein hat ein 14 Kilo Rad immer Vorteile....Mann kann immer sagen....“mit einem 11 Kilo Rad wäre ich bestimmt weiter vorne gelandet“. Doch auch die anderen Rohloff Biker, wie z.B Vincent konnte sich mit einem 26. Platz wirklich zufriedenstellen.....in anbetracht seines Gewichtes. Auf weiblicher Seite spülte sich Konstance den Laktat in die Beine, indem sie als 6. die Ziellinie überquerte und mit Jubel empfangen wurde. Neben dem war auch Marco im Rennfieber, welcher an der Strecke stand und die Kasseler Mercedes Brigade SG Stern mit seinem Fahrrad unterstützte, und ihnen somit die Genüsse der Speedhub ermöglicht hatte. Trotz schlechtem Wetter bemühte sich der Veranstalter sehr, dem Teilnehmer einen schönen Tag bieten.
Am Ende bedeute das den fünften Platz in der Gesamtwertung und den ersten in der U23 Wertung. Ich wurde mit einer Strandmuschel und einen Plexi-Glas Pokal für meine Anstrengung belohnt. Doch im Nachhinein hat ein 14 Kilo Rad immer Vorteile....Mann kann immer sagen....“mit einem 11 Kilo Rad wäre ich bestimmt weiter vorne gelandet“. Doch auch die anderen Rohloff Biker, wie z.B Vincent konnte sich mit einem 26. Platz wirklich zufriedenstellen.....in anbetracht seines Gewichtes. Auf weiblicher Seite spülte sich Konstance den Laktat in die Beine, indem sie als 6. die Ziellinie überquerte und mit Jubel empfangen wurde. Neben dem war auch Marco im Rennfieber, welcher an der Strecke stand und die Kasseler Mercedes Brigade SG Stern mit seinem Fahrrad unterstützte, und ihnen somit die Genüsse der Speedhub ermöglicht hatte. Trotz schlechtem Wetter bemühte sich der Veranstalter sehr, dem Teilnehmer einen schönen Tag bieten.
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